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Goa-Trans-Szene

Anonymus

Mit den «Aussteiger-Hippies» an den Stränden Goas (Indien) hat sich GoaTrance als Genre der Technomusik Ende der 80er erst in Europa, dann weltweit verbreitet.
BerlinerInnen pflegen globale Kontakte persönlich und über das Internet, wobei die Out-doorveranstaltungen das Bindeglied darstellen.

Wer sind die Menschen der GoaTrance Szene in Berlin?
Auf den ersten Blick scheinen keine Gemeinsamkeiten zwischen den Persönlichkeiten vorhanden zu sein.  Vom Taxifahrer, Food Designer bis zur Galeristin, mischen sich alle Altersgruppen von 16 bis 65 Jahren und viele Nationalitäten auf einer Goaparty. Es treffen Globaldenkende auf Weltfremde, Drogenkonsumenten auf Yogis, „Schrille“ auf „Normale“ und alle scheinen in der tranceartigen, elektronischen Technomusik, ihre Gemeinsamkeit zu entdecken. In der Metropole Berlin bewegen sich auf GoaTrance-Parties „mehrere Szenen in einer Szene“, die zusammen feiern aber im Privatleben meist in „ihrem kleinen“ Kreis bleiben.

Lassen sich ähnliche Lebensanschauungen oder eher Unstimmigkeiten in der facettenreichen GoaTrance-Szene erkennen? Gibt es die eine lokale (globale) GoaTrance-Identität? Wie ist der Entwicklungsprozess der GoaTrance-Szene in Berlin zu beschreiben? Mit einem Blick hinter die «Kulissen», hoffe ich von verschiedenen Partygängern (sog. Alt-Hippies, DJ's, Organisatoren, Dekorationskünstler) durch ihr Privat- und Partyleben, Antworten zu erhalten. Indem die Fotografien und Reportagen mit allen Mitwirkenden besprochen werden, kann ein «reales», repräsentatives Bild entstehen.


Goa